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Presseberichte:



Presseberichte

A L L G E M E I N 

In den Tageszeitungen Ostfriesen Zeitung, Emder Zeitung und Ostfriesischer Kurier erschienen verschiedene Artikel, in denen Ereignisse aus unserem Schulleben veröffentlicht wurden.



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P R O J E K T W O C H E 

Die Zeitung "Ostfriesischer Kurier" berichtete am Sonnabend, den 17. 12. 2011 über unseren Weihnachtsbasar.

Musical über Weihnachtsbräuche

Veranstaltung
Jennelter Grundschüler haben Stück in Projektwoche einstudiert

Das Musical wurde auch gestern beim lebendigen Adventskalender gezeigt.

Jennelt/PS - Mit einem Musical überWeihnachtsbräuche in europäischen Ländern haben 13 Jungen und Mädchen gestern die Weihnachtsveranstaltung der Grundschule Jennelt begonnen. Rund 20 Minuten erzählten die Kinder die Geschichte von Nicolas, dem kleinen Hirten, der sich auf eine Reise in Richtung des Weihnachtssterns begibt und allerlei Personen trifft. Im Anschluss konnten die zahlreichen Besucher über den Weihnachtsbasar schlendern oder sich an Kaffee und Kuchen bedienen.
Der Hirte Nicolas (gespielt von Finn Saathoff) beginnt seine Reise zum Weihnachtsstern in Frankreich und trifft die gute Hexe Befana (Regina Frerichs). Gemeinsam fliegen die beiden auf Befanas Hexenbesen nach Spanien und Schweden, wo sie auf den alten Köhler Olentzero (Jan-Eicke Ackermann) sowie die heilige Santa Lucia (Esther Jürrens) treffen. Zu viert reist das Quartett weiter über England, Italien bis nach Deutschland.
Zu jedem Land gab es drei Strophen eines typischen Weihnachtsliedes. Zwei wurden auf Deutsch und eine in der jeweiligen Landessprache gesungen. Die weiteren neun Kinder wechselten sich an den Instrumenten ab und spielten unter anderem am Glockenspiel oder an der Flöte. "Ich war ganz schön aufgeregt vor der Aufführung, aber auf der Bühne ging's dann", erzählt der zehnjährige Finn.

An Dekoration gebastelt

Die Aufführung war Teil einer Projektwoche an der Jennelter Grundschule, die am Montag ihren Anfang nahm. 13 Kinder der dritten und vierten Klassen entschieden sich, an der Theater-Arbeitsgemeinschaft (AG) teilzunehmen und rund drei Stunden pro Tag für die Aufführung zu proben. Die anderen Kinder der Schule bastelten fleißig Weihnachtsdekorationen wie Adventsgestecke oder kreierten kleine Adventshäuschen aus Spekulatius für den Weihnachtsbasar.
Das Kindermusical wurde gestern Abend um 18 Uhr im Rahmen des "lebendigen Adventskalenders" der Gemeinde Krummhörn noch einmal wiederholt.



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N A C H L E S E   V O R L E S E T A G 

Die Zeitung "Ostfriesischer Kurier" berichtete am Dienstag, den 22. 11. 2011 über unseren Vorlesetag.

Bürgermeister liest aus "Jeremy James"
Aktion
Schüler der Grundschule Jennelt bekommen allerhand zu hören - Schulbücherei wächst
Jennelter Grundschüler ließen sich vorlesen.

Jennlt/PS - In Halbkreisen um ihre Vorleser sitzend und interessiert zuhörend, bekamen die Kinder der Grundschule Jennelt am bundesweiten Vorlesetag zwei Stunden lang Klassiker wie "Pippi Langstrumpf" oder "Die Abenteuer des Tom Sawyer" vorgelesen.
Der Krummhörner Bürgermeister Johann Saathoff ließ sich das Vorlesen genauso wenig nehmen wie Gemeindepressesprecher Frank Baumann, Künstlerin Kriso ten Doornkaat, Professor Hans-Jürgen Tabel von der Ländlichen Akademie Krummhörn (LAK), Gemeinderatsvorsitzender Udo Reemtsma und die Autoren und Musiker Gitta und Udo Franken.
Jeder Vorleser hatte eine Auswahl an Kinderbüchern dabei, aus denen die Kinder sich eines aussuchen durften. Während Baumann auf Bücher wie "Pippi Langstrumpf" setzte, die er als Kind selbst las, hatte Saathoff Bücher wie "Jeremy James" mitgebracht, die er seinen Kindern vorgelesen hatte. "In Kindergärten habe ich bereits ab und zu mal vorgelesen, aber als so große bundesweite Aktion ist mir das neu", sagte er.
Vor dem Vorlesen lobte Grundschullehrerin Hildegard Ulrich in ihrer Begrüßung das ehrenamtliche Engagement einiger Mütter für die Jennelter Schulbücherei. Seit einigen Jahren ist die Schulbücherei stark angewachsen und umfasst mehrere Hundert Bücher, die von den Kindern rege ausgeliehen und gelesen werden.



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V O R L E S E T A G 

Die Zeitung "Ostfriesischer Kurier" kündigte unseren Vorlesetag am Donnerstag, den 10. November an:

Vorlesetag in Grundschule
Die Grundschule Jennelt beteiligt sich an dem bundesweiten Vorlesetag am 18. November, der von der Stiftung Lesen mit der Wochenzeitung DIE ZEIT veranstaltet wird. Er findet am Freitag, 18. November, von 8.20 bis zirka 12 Uhr statt.
Die Grundschule hat fünf bekannte Persönlichkeiten aus der Krummhörn eingeladen, die an diesem Tag die Möglichkeit haben, aus ihrem ganz persönlichen Lieblingskinderbuch den Schülern vorzulesen. Sich für Kinder Zeit zu nehmen, ihnen regelmäßig vorzulesen, das Lesen selbst zu etwas Selbstverständlichem im Tagesablauf zu machen, gehört leider nicht mehr zu den Standards in den Familien.
Am 18. November werden die Schüler um 8.20 Uhr in der Aula der Grundschule Jennelt begrüßt. Dann lesen die Vorleser in Anwesenheit des jeweiligen Klassen- oder Fachlehrers in einer dritten oder vierten Klasse den Acht- bis Zehnjährigen von 8.30 bis 9.30 Uhr vor.
Nach der Pause um 10 Uhr ist in den 3 Eingangsstufenklassen für die Sechs- bis Siebenjährigen noch ein halbstündiges Vorlesen eingeplant mit anschließendem Gespräch über Bücher. Unter dem Motto „Große für Kleine“ konnten folgende engagierte Buchbegeisterte gewonnen werden: Kriso ten Dornkaat, der Krummhörner Bürgermeister Johann Saathoff, Udo Reemtsma, Frank Baumann und Hans-Jürgen Tabel.









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V I T A M I N R E I C H E   E R N Ä H R U N G 

In der Zeitung "Ostfriesischer Kurier" erschien am Freitag, den 16. September folgernder Artikel zur vitaminreichen Ernährung der 4b:

FIT DURCH VIEL OBST UND GEMUESE

Die Klasse 4b der Grundschule Jennelt hat sich kürzlich mit den gesundheitlichen Vorteilen einer obst- und gemüsereichen Ernährung beschäftigt. „5 am Tag für Kids“ heißt das Projekt der Niedersächsischen Krebsgesellschaft, die vitaminreiche Ernährung bei Kindern und Eltern erreichen will: Kinder sollten zweimal Obst plus dreimal Gemüse essen – und man sollte alle Farben durchgehen – abwechslungsreich, bunt und möglichst saisonal. Mit Lehrerin Stefanie Siebels wurde das Lebensmittelgeschäft Brants in Eilsum besucht, die Obst- und Gemüsetheke angeschaut – und davon auch probiert.



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A B Z E I C H E N   F Ü R   J U N G E . . . 



In der Zeitung "Ostfriesischer Kurier" erschien am Donnerstag, den 16. Juni 2011 dieser Artikel zum Besuch der Jäger an unserer Schule.

Abzeichen für junge Naturforscher
Schule
Jäger erstaunt über Wissensdrang
Jennelt - Die beiden Jäger Gerhard Herlyn und Gerhard Meenenga –Roskam von der Jägerschaft des Altkreises Norden staunten nicht schlecht über die zahlreichen fachkundigen Fragen, die von den Kindern der 3 Eingangsstufenklassen an der Grundschule Jennelt gestellt wurden.
Die kleinen Naturforscher beschäftigen sich seit einigen Wochen mit der Geschichte von Irina Korschunow: „Der Findefuchs“, in der ein kleiner verlassener Fuchs von einer fremden Füchsin gefunden wird und spannende Abenteuer mit einem Hund und Dachs zu bestehen hat. Da kam das Infomobil der Jägerschaft gerade recht, in dem die heimischen Arten vom stolzen Seeadler bis zum Igel in bester Präparierkunst versammelt waren. Natürlich durften in dieser Runde auch der Fuchs und der hierzulande seltene Dachs nicht fehlen, der als größter heimischer Erdmarder gilt und mit Forscherblick von den Kindern genauestens unter die Lupe genommen wurde. Wo leben bei uns Dachse? Wie gefährlich kann ein Fuchs sein? Einige Schüler nutzten die Gelegenheit, um für ein geplantes Referat noch Informationen aus erster Hand zu erhalten.
"So konzentriert und interessiert können Kinder sein?" Die beiden Jäger waren beeindruckt und überreichten im Altkreis Norden zum ersten Mal Kindern einer 1./2. Klasse das NaturErlebnis-Abzeichen. Für mitivierte Grundschüler ist dies eine Anregung und ein Anreiz, um in über 80 Orten entlang der niedersächsischen Wattenmeerküste Natur bei verschiedenen Veranstaltern zu entdecken und zu erforschen.



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D A C H S 



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E U R O P A   M U S I C A L   O S T F R I E S I S C H E R   K U R I E R 

Am Dienstag, den 22. 02. 2011 berichtete die Zeitung "Ostfriesischer Kurier" über unsere Musical Aufführung:

Kleine Sänger begeistern ihr Publikum

Veranstaltung
Eigene Interpretation vom Euro-Musical wurde ein halbes Jahr lang einstudiert

Die Chor AG der Grundschule Jennelt und die Folkloregruppe Ufo luden zu einer musikalischen Europa-Reise ein.

JENNELT/HUG/MF - Auf der Bühne stehen zwölf Mädchen und singen vom Zusammenhalt der Völker und vom Umweltschutz. Ein halbes Jahr lang hatten die Schülerinnen der Chor-AG unter der Leitung von Eric van Hoorn und Jutta Lerche-Schaudinn auf diesen Tag hingearbeitet. Lieder wurden einstudiert und in Szene gesetzt, Kulissen gebastelt und verziert.
Am Freitag war es dann endlich soweit: Die Schülerinnen präsentierten das Ergebnis in der Aula der Grundschule Jennelt und kamen bei den zahlreichen Zuschauern sichtlich gut an. Dabei war den kleinen Musicalstars kein Lampenfieber anzumerken. Es gab viel Applaus und strahlende Gesichter vonseiten der stolzen Eltern und Verwandten. Unterstützung bekamen die Grundschülerinnen von der Folkloregruppe Ufo der Ländlichen Akademie Krummhörn (LAK), die das Spiel mit Flöten, Gitarren und Gesang begleitete.

Umweltschutz und Europa
Zwischen musikalischen Einlagen wie den Liedern "Seht wie schön" oder "Ein Haus für alles Leben" traten einige der neun- bis elfjährigen Mädchen hervor, um etwas von Umweltschutz und dem Zusammenwachsen von Europa zu erzählen. Sie trugen kleine Texte vor, die sie einstudiert hatten, wie "Wenn wir alle im Haus Europas sind, sind wir alle froh, denn Europa ist eine große Familie". Die Bedeutung des Stellenwerts eines vereinten Europas wurde dadurch sehr deutlich.
Die Akteure hatten kleine Kartons bemalt und mit verschiedenen Länderfahnen europäischer Länder beklebt. Diese Bausteine setzten sie dann so zusammen, dass ein Haus entstand. Außerdem gingen die Mädchen darauf ein, wie schön es ist, dass alle Menschen verschieden sind - "gerade dieses Anderssein macht die Menschen interessant, denn anders sein macht Spaß". Das Einstudierte beeindruckte viele im Saal, vor allem, als die Schülerinnen sich mit "Hallo" in den verschiedenen Sprachen begrüßten.
Die Lieder, die sich mit Umweltschutz befassten, sollten auch zum Nachdenken anregen und zeigen, wie wichtig dieses Thema ist. "Umweltschutz ist Lebensschutz". Es war insgesamt ein schönes Gesamtbild, das das von einer Vielfalt an Melodien untermalt wurde: eine selbstgebastelte Naturlandschaft mit einem See, Tieren und Bäumen.

Publikum eingebunden
Sogar das Publikum wurde mit ins Spiel eingebunden. Es gab Luftballons für die Kinder, die am Ende als Zugabe mit auf die Bühne durften. Die jungen Darstellerinnen bildeten einen großen Kreis und tanzten mit ihnen zusammen. Nach der Veranstaltung sorgte der Förderverein der Grundschule mit Kaffee, Tee und Gebäck für Entspannung nach der aufregenden Europa-Reise. Die Schülerinnen selbst brauchten keine Entspannung - sie waren noch ganz aufgeregt vor Freude. So auch die neunjährige Lena: "Es hat mir gut gefallen. Ich hatte sehr viel Spaß und würde es gern noch einmal machen", betonte sie. Das findet auch die elfjährige Michelle. Nicht zuletzt freute sich die Chor- und Schulleiterin Jutta Lerche-Schaudinn über den Erfolg der Aufführung, mit der gleichzeitig die sanierte Aula eingeweiht worden war. "Dies ist die erste Veranstaltung, die hier durchgeführt wird", betonte die Schulleiterin. Die Schülerinnen, die der dritten und vierten Klasse angehören, bedankten sich mit Blumen bei den einzelnen Mitwirkenden.
Helmut Fischer filmte zusammen mit seiner Medien-AG vom Ulrichsgymnasium Norden den großen Auftritt der kleinen Sängerinnen. Wer die Veranstaltung verpasst hat und sich die Aufführung trotzdem ansehen möchte, kann in rund vier Wochen einen Mitschnitt des Musicals erhalten.



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E U R O P A   M U S I C A L   O Z 

Am Dienstag, den 22. 02. 2011 berichtete die Ostfriesen Zeitung über unsere Musical Aufführung:

Grundschüler holten Europa nach Jennelt
Musical
"Reicht euch froh die Hände" / Dazu forderten die Darsteller am Freitag ihr Publikum auf

Für das Singspiel hatten die Mädchen ein halbes Jahr geprobt. Mit viel Unterstützung stellten sie eine einstündige Aufführung auf die Beine.

VON FRAUKE STROMANN

JENNELT - "Kinder sind die Zukunft unseres Landes", lautet eine Textzeile aus einem der Lieder, die die Kinder der Grundschule Jennelt in einem Euro-Musical vortrugen. "Kinder sind die Zukunft unseres Landes" - das fanden auch die zahlreichen Gäste, die am Freitag die kleinen Musicaldarsteller bewunderten.
Die Aula der Grundschule war bis auf den letzten Platz gefüllt. Sogar eine Zugabe forderte das Publikum, woraufhin die kleinen Stars mit dem Lied "Reicht euch froh die Hände" noch einmal alles gaben. Sie verteilten Luftballons und reichten dann ebenfalls ihrem Publikum die Hände, um mit ihm gemeinsam zu tanzen.
Organisiert haben das Euro-Musical Eric van Hoorn und die Chor-Leiterin Jutta Lerche-Schaudinn. Ein halbes Jahr hatten die zwölf Mädchen einmal die Woche geprobt. Und auch die Kulissen hatten sie zusammen mit der Werk-AG selber gebastelt.
In ihrem Musical ging es um Europa, "ein großes Haus mit vielen verschiedenen Menschen und Tieren". Mit der Aufführung wollten die kleinen Schülerinnen der Grundschule Jennelt dazu beitragen, dass "alle Bewohner unserer Erde friedlich miteinander umgehen". Musikalisch unterstützt wurde das Ensemble dabei von den "Ufos", einer Folkloregruppe der Ländlichen Akademie Krummhörn. Die zehnjährige Lara Klaassen aus Eilsum war sich nach ihrem Auftritt sicher, "dass die Leute jetzt besser auf die Natur aufpassen". Auch die neunjährige Nadine Pauli aus Uttum glaubte fest daran, dass das Musical bei den Zuschauern etwas bewirkt hat. Sie möchte auf jeden Fall in der Chor-AG bleiben. Für Natalie Janssen war der Einzelpart das Aufregenste an diesem Tag, erzählte sie mit immer noch zittriger Stimme.
Der Förderverein der Schule sorgte nach der Aufführung für Tee und Kuchen. Wer wollte, konnte eine Spende abgeben.



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V O R L E S E A B E N T E U E R 

Am Donnerstag, den 25. 11. 2010 berichtete die Zeitung "Ostfriesischer Kurier" von dem Vorlesenachmittag in unserer Bücherei.

„Tierisches“ Vorleseabenteuer an der Grundschule Jennelt

Bücherei
Mäusemasken für Stegreiftheater gebastelt

Jennelt - Auch in diesem Jahr haben engagierte Mütter wieder in die Bücherei der Grundschule Jennelt geladen und viele Kinder sind gekommen. Obwohl die eigenen Kinder häufig schon eine weiterführende Schule besuchen, bleiben auch ehemalige Mütter und Schülerinnen der Bücherei treu. Sie halfen tatkräftig mit, um den Nachmittag zu einem gelungenen Leseabenteuer werden zu lassen.
Es ist eindrucksvoll und bewundernswert zugleich, wie vielfältig das Programm für die verschiedenen Klassen gestaltet wurde, das unter dem Motto „tierische Abenteuer“ stand. Das Bilderbuchkino zur Geschichte eines Dinos vermittelte atemlose Spannung. Die alte, alte Steinmauer, in der schwatzhafte Feldmäuse und natürlich „Frederick“ hausen, inspirierte die Kinder der Eingangsstufe zu einem Stegreiftheater mit selbstgebastelten Mäusemasken.
Schüler der dritten Klasse ließen sich von Josef Kollers Buch „Reise zum Glück“ begeistern. Hier machen sich Hund, Katze und Fuchs auf eine schwierige Suche, denn niemand weiß so recht, was das Glück überhaupt ist und wo man es finden kann.
Und es geht weiter mit „Der Zahn des Tyrannosaurus“ – wo Einar spannende Abenteuer mit dem Tyrannosaurus Rex erlebt, dem gefährlichsten Tier, das jemals gelebt hat. Ist das das Ende von Eimars Reise in die Kreidezeit?....
Alle Kinder fiebern mit und die angespannten Nerven können sich erholen, als das liebevoll arrangierte Büfett von den Müttern eröffnet wird. Ein fetziges Dinolied, von der Schulleiterin Jutta Lerche-Schaudinn angestimmt, sorgt für fröhliche Stimmung und viele würden am liebsten gleich die ganze Nacht in der Schule verbringen.
Am Ende verlassen die Kinder mit roten Wangen und strahlenden Augen die Schule.
Wer da keine Lust aufs Lesen bekommt.



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K U N S T H A L L E N E X K U R S I O N 

Am Dienstag, den 23. 11. 2010 berichtete die Zeitung "Ostfiesischer Kurier" vom Besuch der Klasse 4b in der Kunsthalle Emden.

Jennelter Grundschüler besuchen aktuelle Ausstellung der Kunsthalle

Fahrt
Eine etwas andere Schulstunde in Emden erlebt

Jennelt - Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule Jennelt besuchten die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Emden und werden in anderer Besetzung in dieser Woche noch einmal dort sein.
Die museumsöpädagogische Mitarbeiterin Andrea Berghausen-Dirks bereitete den sehr aufgeschlossenen und aufmerksamen Mädchen und Jungen eine etwas andere Schulstunde. So erfuhren sie Interessantes über das Wachsen der von Henri und Eske Nannen gegründeten Kunsthalle und ihrer Sammlung, warum auf einem großen anbstrakten Bild von Fred Thieler Spuren eines Rollstuhls zu sehen sind, welche Bedeutung die Farben im berühmten Bild "Die blauen Fohlen" haben, das Franz Marc 1913 schuf, und vieles andere mehr.
Die aktuelle Ausstellung "Erich Heckel, vom Aquarell zum Gemälde" wurde auch noch eingehend besprochen. Zum Schluss fertigten die Schüler mit Begeisterung ihren künstlerischen Beitrag zur Mitmachaktion "Heckel kneten".



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F O R T B I L D U N G   " F A U S T L O S " 

Am Dienstag, den 21. 09. 2010 berichtete die Zeitung "Ostfiesischer Kurier" von unserer Fortbildung.

„Faustlos“ durch den Schulalltag – ohne Regeln geht es nicht!

Fortbildung
Grundschule Jennelt will ihrem Präventionskonzept einen weiteren Baustein hinzufügen

Jennelt - „Faustlos“ - der Name ist Programm: So lautet ein für Kindergärten und Grundschulen entwickeltes Curriculum zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur Prävention von aggressivem Verhalten.
Mit erwartungsvoller Neugier konnte die Stimmung bei der Fortbildung am Sonnabend im Lehrerzimmer der Grundschule Jennelt beschrieben werden. Die Schulleitung hatte zur ganztägigen „Faustlos" – Fortbildung geladen und alle waren gekommen. Hochmotiviert und interessiert beteiligten sich Lehrer, pädagogische Mitarbeiterin, Schulsekretärin, Integrationshelferinnen und Elternvertreter an der Einführungsveranstaltung des Heidelberger Präventionszentrums. In einigen Krummhörner Kindergärten hat das „Faustlos-Konzept“ bereits seit Jahren seinen festen Platz, da ist es nur logisch, dieses Konzept in der Grundschule fortzusetzen.
Selbstwertgefühl stärken Aggressionen vermindern
Vermittelt wurde den Teilnehmern, wie sie den Kindern in ihrer Bildungseinrichtung spielerisch noch nicht erworbene Schlüsselkompetenzen beibringen können. Gelingt es zum Beispiel, jemand Anderen höflich zu unterbrechen, zuzuhören oder Mitgefühl zu zeigen? Es geht um den richtigen Umgang mit Wut und Ärger, die Fähigkeit zu Mitgefühl und zu sozialer Wärme. Hauptschwerpunkt ist das praktische Üben einzelner Lektionen, die aus einem umfangreichen Materialangebot ausgewählt wurden. Ziel ist es, das impulsive und aggressive Verhalten von Kindern zu vermindern und die sozialen Kompetenzen zu erhöhen. Erwiesen ist nämlich, dass ein starkes Selbstwertgefühl der beste Schutz ist, um Herausforderungen des Lebens anzugehen.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass sie so schnell wie möglich in allen Klassen mit „Faustlos“ beginnen wollen. Geplant ist ebenfalls, die Eltern in das Projekt mit einzubinden. Auf einem Elternabend sollen Aufbau und Hintergründe dargestellt, sowie die Gelegenheit zur Aussprache und zum Erfahrungsaustausch gegeben werden.
Mit „Faustlos“ hat die Grundschule Jennelt ihrem umfangreichen Präventionskonzept einen weiteren wichtigen Baustein hinzugefügt. Am Ende erteilten alle Teilnehmer der Referentin durchweg gute Noten für
die hohe Qualität und Effektivität der Fortbildung.
„Die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Konzept hat mir viel Freude bereitet und mir gute Impulse für die praktische Arbeit mit Kindern gegeben - die acht Stunden sind wie im Fluge vergangen“, lobte eine Teilnehmerin die gelungene Fortbildung.



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F O T O S 



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J U T T A S   E I N F Ü H R U N G   /   O S T F R I E S E N   Z E I T U N G 

Am 21. 08. 2010 berichtete die "Ostfriesen-Zeitung" von der Einführung unserer neuen Rektorin:

Juta Lerche-Schaudinn leitet Grundschule Jennelt

Feierstunde
Die Lehrerin hatte das Amt der Rektorin schon seit einem Jahr kommissarisch inne / Gestern Einführung

Ein ganzes Jahr lang gibt es jeden Monat einen Blumenstrauß. "Für Dich soll es rote Rosen regnen", hat ihr das Kollegium gestern musikalisch gewünscht.

VON FRITZ HARDERS

JENNELT - Eigentlich wollte die neue Rektorin den Schülern noch etwas mitteilen, aber sie hatte zu früh verraten, dass es draußen noch für jeden ein Eis gibt. Die Jungen und Mädchen hielt nichts mehr auf den Bänken, die in der Turnhalle aufgestellt waren. Alle flogen dem Ausgang und damit dem Eis zu. Das war das Ende und für die Kinder wahrscheinlich gleichzeitig der Höhepunkt einer kleinen Feier, die die Lehrer und Schüler für Jutta Lerche-Schaudinn ausgerichtet hatten, die seit dem 1. August neue Leiterin der Grundschule Jennelt ist. Das Amt hatte sie zwar schon seit einem Jahr kommissarisch inne, aber zum 1. August ist es ihr offiziell angetragen worden.
Der Einladung zu der Feierstunde waren viele Kolleginnen und Kollegen der umliegenden Grundschulen und Kindergärten gefolgt. Auch Bürgermeister Johann Saathoff und die Schulamtsdirektorin Ursula Willgeroth waren gestern nach Jennelt gekommen. Sie haben zwar nicht wie die Schüler und das Lehrerkollegium für die neue Leiterin getanzt oder gesungen, aber mit leeren Händen standen auch sie nicht da. Von den wohlwollenden Worten einmal ganz abgesehen.
Bürgermeister Saathoff überreichte nicht nur einen Blumenstrauß, sondern nahm seinen Leuchtturm-Anstecker vom Revers und hieß die Rektorin in der Gemeinde willkommen: "Ich bin froh, dass sie sich für die Schule entschieden haben."
Jutta Lerche-Schaudinn stammt aus Helmstedt und unterrichtete zuletzt an einer Dorfschule im Landkreis Lüneburg. "Der Liebe wegen" ist sie nach Ostfriesland gekommen. Ihr Mann ist Pastor Hartmut Schaudinn aus Uttum. Die Schulamtsdirektorin Ursula Willgeroth hatte der "Neuen" eine Schultüte mitgebracht, in der sie ein Gummiband tat, das den Zusammenhalt sichern soll, einen Stein als Glücksbringer, eine leere Schachtel, die mahnen soll, dass im Leben nicht alles zu schaffen ist, ein Buch, das helfen kann, wichtige Gespräche zu führen und viele andere symbolträchtige Kleinigkeiten. In leicht abgewndelter Form trug das Lehrerkollegium ein Lied von Hildegard Knef vor: "Für Dich soll's rote Rosen regnen". Bei der Knef hatte es noch "für mich" geheißen. Nach dem musikalischen Auftritt überreichte das Kollegium der Rektorin einen großen Rosenstrauß. Damit nicht genug: Ein ganzes Jahr lang bekommt Jutta Lerche-Schaudinn zusätzlich jeden Monat einen frischen Blumenstrauß der Saison.
Als die Kinder schon zum Eisessen fort waren, erzählte sie den Erwachsenen noch kurz, wie sie über Umwegen nach Jennelt gekommen ist. Und ein paar Eis waren auch noch übrig geblieben.



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E I N F Ü H R U N G   J U T T A 

Am 21. 08. 2010 berichtete die Zeitung "Ostrfriesischer Kurier" von der Einführung unserer neuen Rektorin:

Für neue Jennlter Rektorin soll es rote Rosen regnen

Schule
Jutta Lerche-Schaudinn offiziell in ihr Amt eingeführt - Gelungene Überraschung

Jennelt/UB - Mit einer kleinen Feierstunde in der Turnhalle der Grundschule Jennelt ist die neue Rektorin Jutta Lerche-Schaudinn gestern offiziell in ihr Amt eingeführt worden.
Sie hatte diese Aufgabe bereits seit einem Jahr kommissarisch wahrgenommen. Wiebke Jander von der Personalvertretung verglich die Schule mit einem Schiff und die "Neue" mit einem Kapitän. "Du hast uns schon an so manchen Untiefen und Klippen vorbeigesteuert und dafür sagen wir unseren herzlichen Dank."
Mit Liedern und Tänzen und vor allem mit viel Jubel bereiteten die Kinder Lerche-Schaudinn sichtlich viel Freude. Viele freundliche Worte und kleine Geschenke der Ehrengäste reihten sich in die Glückwünsche ein. Dezernentin Ursula Wilgerodt hatte eine Schultüte mitgebracht, die sie während ihrer Ansprache mit all den nützlichen Dingen für eine Schulleitung füllte. Von Bürgermeister Johann Saathoff gab es neben den Grüßen von Rat und Verwaltung einen kleinen Schreibtisch-Leuchtturm.
Eine gelungene Überraschung hatte sich das gesamte Kollegium ausgedacht. Von Esther Ackermann einstudiert und an der Gitarre begleitet, erklang in der Turnhalle der gesungene Wunsch "Für dich soll's rote Rosen regnen!" Und mit einem monatlichen Strauß für die Dauer eines Jahres überließen es die Pädagogen nicht nur beim Singen.
zum Einzugsgebiet der Grundschule gehören die Ortschaften Jennelt, Visquard, Eilsum, Uttum und Grimersum. Die Verlässliche Grundschule ist seit 1997 auch eine Integrationsschule mit dem Einzugsbereich über die genannten Orte hinaus.



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M E N S C H E N K I C K E R 

Die Ostfriesen-Zeitung berichtete am Montag, den 14.06.2010 von unserem Schul(sport)fest.

Mit Menschenkicker WM eingeläutet

Freizeit
An der Jennelter Grundschule kann ausprobiert werden, wie sich Tischfußball-Figuren fühlen

Das drei mal sechs Meter große Spielgerät wurde von ehrenamtlichen Helfern gebaut. dafür wurden rund 3000 Euro investiert.

VON KARIN SPENGLER

Jennelt - Die Welt ist im Fußballfieber. Jennelt war es am Sonnabend auch. Allerdings ganz anders. Dort wurde an der Grundschule der neue Menschenkicker ausprobiert. Auf einer drei mal sechs Meter großen Fläche können die Kinder nun austesten, wie sich die Figuren des Tischfußballs fühlen würden.
"Der Ball ist so schnell, da hat man schon ein bisschen Angst", hat Maarten van Kooten festgestellt. Der junge Visquarder hat auf der Position des roten Stürmers mit der Nummer sechs gespielt. "Es ist cool, dass man die Stangen bewegen kann", so der Zehnjährige. Etwas gewöhnungsbedürftig sei, dass man bloß stehen darf und nicht rennen muss." Klaudia Hoogstraat findet Menschenkicker schwerer als normalen Fußball. "Wenn der Ball so hart geschossen wird, tut das voll weh am Bein", so die Elfjährige. Trotzdem ist die junge Hamswehrumerin mit Eifer und Spaß dabei. Sie teilt sich mit Fabian Swyter die beiden Positionen vor dem Tor. "Das ist mein Lieblingsplatz", sagt der Zehnjährige. Auch wenn der Menschenkicker lustig sei, Fabian will lieber richtig Fußball spielen. "Weil man sich auf dem Spielfeld richtig bewegen kann. Das fehlt hier."
Der Menschenkicker wurde in 250 Stunden von ehrenamtlichen Helfern aufgebaut. Die Federführung hatten Jan Hillebrand und Reemt Geiken. Sie waren auch dabei, als die Erbauer gegen die Lehrer antraten. "Wir haben 5:3 gewonnen. Schließlich haben wir die Anlage konstruiert und kennen alle Tricks", schmunzelt Hoogestraat. Ganz entspricht der Nachbau allerdings nicht dem Tischfußballfeld. "Es fehlt aus Platzgründen jeweils die letzte Stange vor dem Tor mit einem Spieler", erklärt Geiken. Nicht verzichten müssen die Kinder auf die Kugeln über den Toren, mit denen der Spielstand angezeigt wird.
3000 Euro mussten die Schüler über einen Sponsorenlauf zusammenbekommen, um den Menschenkicker zu ermöglichen. Das hat nicht geklappt. Aber die Gemeinde Krummhörn hat was dazu gegeben und viel Material wurde gesponsert. Die Umrandung des Menschenkickers besteht aus verschweißten Zaunelementen, als Querstangen dienen verschweißte Rohre, die mit Abflussrohren aus Kunststoff überzogen sind. Die Tore sind so konstruiert, dass man durch sie aufs Spielfeld schlüpfen kann.



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Am Samstag, den 13.03.2010 erschien in der Zeitung Ostfriesischer Kurier folgender Artikel

Jennelter Schüler erforschen das Geheimnis der Zeit in Eilsum

Durch eine alte Kirchturmuhr kamen Schüler der Grundschule Jennelt dem Geheimnis der Zeit auf die Spur.

Von Hildegard Ulrich

JENNELT – „Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis“, heißt es bei Michael Ende. „Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit“. Diesem Geheimnis wollten die 3 Klassen der Eingangsstufe (Klasse 1/2) an der Grundschule Jennelt unlängst auf die Spur kommen. Durch die eiskalte Schneelandschaft machten sie sich zu Fuß auf den Weg nach Eilsum. Gemeinsam mit Pastor Hopko Sanders kletterten sie in den Kirchturm. Die schmale, niedrige Gewölbetreppe zur Uhrenkammer ließ bei so manchem Kind ein Gefühl von Abenteuer aufkommen. Ein gleichmäßiges Ticken und Tacken war bereits durch die verschlossene, uralte Tür hörbar. Dann eröffnete sich den Kindern ein faszinierendes Räder- und Federwerk, ein Wunder der mechanischen Handwerksarbeit. Die sieben „Reporter“ Finn, Janina, Tobias, Enna, Jonas, Jan-Dirk und Jannek wollten Genaueres über das Alter der Kirchturmuhr wissen. Diese befindet sich seit mehr als 80 Jahren in der Eilsumer Kirche. Um 1928 wurde sie von einer der besten Uhrenfirmen im Harz gebaut; die Bauzeit betrug etwa 1 Jahr. Die alte Uhr zeigte die Zeit sehr ungenau und musste immer wieder nachgestellt werden.
Fünf Pferde für eine Uhr
Daher entschloss sich die Kirchengemeinde, eine neue Uhr zu kaufen für einen Preis, den man heute für 5 Pferde oder ein kleines Auto zahlen müsste. Einmal wöchentlich werden die Gewichte des stabilen Uhrwerks aufgezogen und dafür benötigt man die ganze Kraft einer erwachsenen Person. Wenn das Uhrwerk kaputt ist, kann es so richtig teuer werden, weil die Reparatur reine Handarbeit ist. Daher wechselt man das Uhrwerk dann häufig gegen eine elektronische Uhr aus. In Eilsum findet sich zum Glück immer noch ein Handwerker, der ein hoch kompliziertes Zahnrad bauen und auswechseln kann. „Warum muss die Kirche eine Uhr haben?“, war die naheliegende Frage der Kinder an den Pastor. Die Ausrichtung nach den Zeiten in der Natur war früher sehr ungenau, mit dem Lesen zum Beispiel der Sonnen-, Sand- oder Wasseruhr hatte so mancher seine Probleme. Das Ziffernblatt einer Kirchturmuhr konnte von vielen Menschen gelesen oder auch der „Schlag“ gehört werden. Heute, wo Menschen für wenig Geld eine Uhr kaufen können, haben sie vergessen, wie sich der mittelalterliche Mensch den Kopf zerbrach, um die richtige Zeit zu wissen. Daher engagieren sich Freunde von Turmuhren eher, um diese interessante Gattung der Uhren vor dem Verfall zu retten und der Nachwelt zu erhalten. Vor 10 Jahren erhielt die Eilsumer Kirche ein neues Ziffernblatt aus Kupfer mit einem Durchmesser von 1,20 Meter. Zum Vergnügen der Kinder wurde das alte Ziffernblatt an diesem Tag in der Pastorei aufgebaut, und die Grundschüler konnten ihr Wissen über Uhrzeiten daran erproben. Vollgepackt mit neuen Erkenntnissen machten sich die Kinder auf den Heimweg und stellten sich unterwegs bereits die nächste spannende Frage: “Wie kann die Eilsumer Uhr wohl von der Winter- auf Sommerzeit umgestellt werden?“



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Das Uhrwerk der alten Kirchenuhr in Eilsum 



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Am 25. 12. 2009 berichtete die Zeitung "Ostrfriesischer Kurier" von unserem Basartag am 11. 12. 2009:

Weihnachtsbasar mit Mini-Musical "Das kleine Licht" begeistert
Veranstaltung
1400 Euro Reinerlös für Grundschule und guten Zweck - Kinder wollen als Weihnachtskerzen leuchten

Jennelt - Alle zwei Jahre wieder findet in der Grundschule Jennelt ein Weihnachtsbasar statt - so auch in diesem Jahr.
Zur Vorbereitung hatten die Schüler im Rahmen von jahrgangsübergreifenden Gruppen an drei Projekttagen kleine Kunstwerke aus Holz, Filz, Heu und anderen Materialien mit Lehrern und Eltern gewerkelt. Überall wurde gehämmert, gemalt, geklebt und genäht und die ganze Schule war erfüllt vom herrlichen Duft der gebackenen Kekse und der gekochten Marmelade.
Die zahlreichen Eltern, Großeltern und Freunde der Grundschule, die der Einladung gefolgt waren, zeigten sich entsprechend kauffreudig und spendabel. Der Förderverein trug mit Kaffee und Kuchen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Am Ende des Weihnachtsbasars war nahezu alles verkauft und die Kinder waren stolz auf den Erlös in Höhe von 1400 €, der zum einen für die Grundschule gedacht ist und zum anderen für einen guten Zweck.
Umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Mini-Musical „Das kleine Licht“, das Schüler der 3. und 4. Klasse einstudiert hatten. Anna, Veronika und Peter öffnen darin einen überdimensionalen Adventskalender und erhalten die Aufgabe Kerzen anzuzünden, um in den Flammen weihnachtliche Bilder zu entdecken.

Stimmungsvolle Lieder

Eingerahmt wurde das Spiel von mehreren stimmungsvollen Liedern zum Thema Kerzen. So forderten die als Kerzen verkleideten Kinder dazu auf, sie doch endlich aus dem Schrank zu holen, damit sie von ganzem Herzen leuchten könnten.
Geleuchtet haben auf jeden Fall die Augen der Zuschauer und der Beifall am Ende war für alle Beteiligten der verdiente Lohn einer gelungenen Veranstaltung.


Von dem Adventsnachmittag in der Bücherei berichtete die Zeitung "Ostfriesischer Kurier" am Donnerstag, den 10. 12. 09:

Lesenachmittag: Auch die Herdmanns dürfen nicht fehlen

Aktion
Bücherfreunde lesen in der Jennelter Schule vor

Jennelt - Ein Duft von Kinderpunsch durchzog die Schule und ein adventlich geschmücktes Büfett mit unterschiedlichen Leckereien wartete auf die Gäste. Punkt 16 Uhr strömten die begeisterten Bücherfreunde in die Schule, um sich aus Weihnachtsbüchern vorlesen zu lassen.
Allein der Gang durch die fantasievoll geschmückten Klassenzimmer und die Bücherei war bereits ein Fest für die Sinne. Ein künstlich flackernder Kaminofen, wunderschöne Holz-Krippenfiguren, malerisch dekorierte Kerzen und Kissen zauberten eine behagliche Wohlfühl-Atmosphäre.
Noch vor zwei Wochen textete eine große deutsche Wochenzeitung: "Ein Land verlernt das Lesen. Viele Deutsche haben keine Lust mehr zu lesen." In Jennelt war an diesem Tag nichts davon zu spüren. Zwar ging es an diesem Nachmittag eher darum, den zahlreichen Vorlesern zu lauschen und sich dafür ein gemütliches Plätzchen zu sichern. Viele versäumten jedoch nicht die Gelegenheit, in ihrer Bücherei die Regale nach dem passenden Buch für die kommende Woche zu durchforsten.
Dann erlischt die Deckenbeleuchtung, das Gemurmel verstummt und gespannte Erwartung macht sich breit. Natürlich darf der Klassiker "Hilfe, die Herdmanns kommen!" nicht fehlen, der rege Kommentare auslöst. Das Bilderbuch "Ein Esel geht nach Bethlehem" im flackernden Licht der Kerzen mit Dia-Bildbegleitung vorgetragen, weckt großes Bedauern um das schwere Los des Esels. Im Anschluss werden einem Esel aus Holz Zettel in seinen Korb gesteckt, um ihm Kraft für die weite Reise nach Bethlehem zu schenken. In der Pause gibt es neben einem von den Eltern lecker hergerichteten Imbiss "bewegte Weihnachtsgrüße" mit der neuen kommissarischen Schulleiterin Jutta Lerche-Schaudinn.
Fantasie, Einfühlungsvermögen, kreatives Handeln - das waren die kostbaren Ergebnisse dieses Eintauchens in die Bücherwelt. Mit viel Liebe und überaus großem Engagement hat ein Team von aktiven Müttern diesen Nachmittag gestaltet und damit Kindern im ländlichen Bereich den wichtigen Zugang zu Büchern und Literatur ermöglicht.
"Lesen ist cool und sorgt für ein Kribbeln im Bauch", so verabschiedete sich ein Kind fröhlich - ein größeres Lob am Ende eines abwechslungsrechen Lesenachmittags hätte es nicht geben können, finden die Organisatoren.

Über unseren tollen Ausflug in das MachMitMuseum erschien
am Donnerstag, den 17. 09. 09 in der Zeitung "Ostfriesischer Kurier" dieser Artikel:

MachMitMuseum Aurich – ein absoluter „Gewinn“

Wo das MachMitMuseum miraculum in Aurich ist, wussten einige Kinder von der Eingangsstufe der Grundschule Jennelt bereits, sie hatten dort schon so manches Mitmachthema mit allen Sinnen erlebt. Die Begeisterung war also entsprechend groß, als sie von ihrem Gewinn beim Warnwestenwettbewerb „Süchst du mi“ erfuhren. Am 14. September war es dann so weit. Das Verkehrssicherheitsforum im Landkreis Aurich und ein Sponsor ermöglichten ihnen die Busfahrt und den Besuch des Museums. Einige Mitarbeiterinnen opferten ihren freien Montag , um mit den 30 Kinder der Grundschule „das Geheimnis der Zeit“ zu ergründen.
In kleinen Gruppen reisten die Kinder per „ Zeitmaschine“ in die Welt der Dinosaurier zurück, konnten so spannende Dinge wie eine Küche aus den 50 iger Jahren, Familien – Fotoalben, wunderschöne Uhren und vieles mehr als „Zeugen der Zeit“ erleben und begreifen. Die fünf Dimensionen der Zeit, die es zu entdecken galt, nämlich gezählte Zeit, gefühlte Zeit, die Naturzeit, die vergangene Zeit und die eigene Zeit erlebten die Kinder mit dem Zeitforscher Tic Tac als spannenden Spaziergang, bei dem auch die körperliche Bewegung nicht zu kurz kam.
Am Ende fanden es die Kinder einfach nur „schööön“ und natürlich sind alle Jennelter Kinder bei der Ausstellung „Piraten“ im nächsten Jahr wieder dabei - das MachMitMuseum ist eben cool !!!!

Zur Verabschiedung unserer Schulleiterin Frau Wirringa im Sommer 2009 konnte man diesen Pressebericht lesen:

Am 1. Juli 2009 erschien in der Ostfriesen-Zeitung auf Seite 19 folgender Artikel:

Christel Wirringa bekam eine Gänsehaut

VERABSCHIEDUNG
Langjährige Leiterin der Grundschule Jennelt ging in den vorzeitigen Ruhestand

Sie war 40 Jahre im Dienst, davon rund die Hälfte in der Krummhörn.
150 Kinder sangen und tanzten zum Abschied für die Pädagogin.

JENNELT /WIR - Was Christel Wirringa nach ihrer Verabschiedung aus dem Schuldienst machen wird? Sie will mit ihrem blauen Wohnmobil quer durch Europa fahren und mit der englischen Königin Tee trinken. Das jedenfalls haben ihr 150 Jennelter Grundschüler prophezeit, die sie feierlich verabschiedet haben. Nach 40-jähriger Dienstzeit, davon 21 Jahre als Rektorin in Jennelt, ist Christel Wirringa aus gesundheitlichenGründen vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden. Bereits 1997 hatte sich die Grundschule Jennelt auf den Weg gemacht, eine Schule für alle Kinder zu werden. Christel Wirringa schulte die ersten drei Kinder mit ganz besonderen Bedürfnissen in die erste Integrationsklasse ein. Seit drei Jahren gibt es keine Erst- und Zweitklässler mehr. Alle Kinder besuchen die Eingangsstufe.
Regierungsschuldirektorin Ursula Willgerodt machte Wirringa Komplimente. Sie habe die Schule stets als einen Ort wahrgenommen, der sich um die individuelle Förderung der Kinder besonders bemüht. „In vielen Gesprächen mit Ihnen konnte ich mich davon überzeugen, das es Ihnen besonders am Herzen lag, jedes Kind positiv wahrzunehmen und ihm das zu geben, was ihm gut tut.“
Personalrätin Wiebke Jander stellte der Schulleiterin ein Briefzeugnis, wie es in der Eingangsstufe üblich ist, aus. Sie bescheinigte ihr Kontaktfreudigkeit, soziale Kompetenz und Durchsetzungsvermögen. „Sie haben vieles auf den Weg gebracht und sind dabei nicht immer einen einfachen Weg gegangen,“ sagte Elternratsvorsitzender Thorsten Ulferts. Besonders freute es Christel Wirringa, dass fast alle ehemaligen Intergrationskinder mit ihren Lehrkräften und Betreuern gekommen waren, um sich von ihr zu verabschieden. Das Motto lautete „Miteinander Tag für Tag, unsere Zeit hier war echt stark.“

Christel Wirringa genoss es zum Abschied ihrer Lehrerlaufbahn, noch einmal unter den vielen Kindern zu sein.

DONNERSTAG, DEN 2. JULI 2009 KRUMMHÖRN OSTFRIESEN-ZEITUNG, SEITE 25 N
KINDER DER GRUNDSCHULE JENNELT BRACHTEN ERLEBNISSE ZU PAPIER
MIDDELSTEWEHR - Wir wollten wissen, wie es auf einem Bauernhof mit Feriengästen ist. Wir sind zu dem Bauernhof in Middelstewehr gefahren. Frau Saathoff hat zu uns „Hallo“ gesagt. Dann haben wir sie interviewt. Diane Saathoff ist 49 Jahre alt und mit einem Landwirt verheiratet. Der Hof gehört ihrem Mann und sie wohnt nun schon seit 26 Jahren mit ihm auf dem Hof. Sie haben zwei Kinder. Mit ihrer Tochter haben wir auch gesprochen. Ina Saathoff ist 25 Jahre, ihre Lieblingstiere sind Pferde. Sie studiert in Emden Soziale Arbeit mit Kindern. Ina findet es eigentlich gut, dass fast immer Feriengäste da sind. Als Kind hatte sie so viele Freundinnen während der Ferien. Ihre Hobbys sind Reiten, Lesen, Schwimmen und Laufen. Sie hat einen jüngeren Bruder, der ist 21. Sie leben auf dem 180 Jahre alten Hof. Es sind zwei Häuser und eine Scheune. Auf dem Hof gibt es mindestens 150 Tiere:
eine Katze, die heißt Lina, Kaninchen, Milchkühe, Pferde und Ponys, Rinder, drei Bullen, ein Hund und zwei Ziegen.
Frau Saathoff hat viel Arbeit. Sie muss die Tiere versorgen, den Haushalt erledigen, sich um die Feriengäste kümmern und die Wohnungen saubermachen. Sie hat viel Wäsche, muss Essen kochen und im Gemüsegarten ernten. Frau Saathoff arbeitet jeden Tag zwölf Stunden. In ihrer Freizeit fährt sie Fahrrad und arbeitet im Garten. Der ist riesig. Hier kann man die Vögel zwitschern hören. Es gibt viele uralte Bäume. Die Sitzplätze unter den Bäumen sind gemütlich, man kann sich ausruhen, essen und Spiele spielen. Im
Garten gibt es viele wunderschöne Blumen. Wir durften im Kräutergarten Radieschen, Petersilie, Pfefferminze und Schnittlauch
probieren. Es gibt auch ein Kneipp-Becken. Das Wasser war schön kalt, unsere Füße waren eisig. Im Kanal kann man mit einem Boot
paddeln und angeln. Wenn man Glück hat, fängt man auch einen Fisch. Frau Saat-hoff hat uns die vielen Tiere gezeigt. Die Kälbchen waren süß und haben an unseren Daumen genuckelt. Es gibt auch Schweine, die waren dick und sehr groß. Aber wir konnten sie streicheln. Die kleinen Schweine haben sich auf den Rücken gelegt, wenn man sie gekrauelt hat. Das hat ihnen gefallen Frau Saathoff redet gerne und oft mit ihren Gästen. Wenn alle Betten belegt sind, sind 21 Gäste da. Über die Hälfte kommt öfter, also hat es ihnen gut gefallen.
Eileen Peters, Leon Altmann, Nico Eeten, Janina Reemtsma, Esther Jürrens.

Yvonne und Rene Thomas haben im Radio, im Belgischen Rundfunk, ein kniffliges Rätsel über die Krumm-hörn gelöst. Es wurden ostfriesi-sche Wörter ge-sucht. Im Radio kam ein Rätsel-wort, das hieß „Hörn“ und dann haben die Belgier im Radio angeru-fen
und „Krummhörn“ ge-sagt. So haben sie die Reise gewonnen. Yvonne und Rene Thomas sind beide 58 Jahre alt. Sie sind vier Stunden zum Feri-enbauernhof gefahren. Es waren 400 Kilometer, bis sie angekommen sind. Die Woh-nung heißt „Kiek Wiet“, das
heißt „Guck weit“. In der Wohnung gefällt es den Bel-giern gut, am besten die Stu-be, weil sie schön eingerichtet ist. Den Garten von
Frau Saathoff finden sie toll. Und sie kriegen immer frische Milch von den Kühen. Sie sind schon zum dritten Mal n Deutschland. Die ersten zwei Urlaube waren sie in Aurich und Bensersiel. Toll finden die Thomas‘, dass die Ostfriesen so hilfsbereit sind. Ihnen gefallen die Natur und die Fahrradwege, weil diese so schön flach sind. Die Belgier sprechen Flämisch, Französisch und Deutsch, das lernen sie schon im Kindergarten.
iJannik van der Werff, Steffen Smid, Marcel Smid, Marvin Eeten.

Miriam Sonnet ist 40 Jahre alt und arbeitet in einer Bank. Sie liest und bastelt gerne. Sie ist mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern
aus Düsseldorf mit dem Auto gekommen. Frau Sonnet findet, dass die Ferienwohnung auf dem Bauernhof liebevoll und gemütlich
eingerichtet ist. Die Kinder haben ein eigenes Zimmer mit zwei Butzen-Betten mit blauen Bettbezügen und blauen Vorhängen.
Die Familie war in zweieinhalb Jahren fünfmal bei Familie Saathoff. Frau Sonnet gefällt der große Garten und dass die Kinder überall hin dürfen. „Ich fühle mich nicht als Tourist, sondern gut aufgehoben, ich gehöre dazu“, meinte sie. In Ostfriesland findet sie die saubere Luft sehr schön. Sie kann frische Lebensmittel kaufen. „Das ist viel Lebensqualität.“ In Düsseldorf riecht man Ozon und es gibt dort mehr Umweltschäden. Sie will viel mit ihrer Familie unternehmen:
Sie wollen ins Moormuseum in Moordorf, ins Burgmuseum in Pewsum, ins Miraculum in Aurich, auf den Käsehof in Pilsum, an den Strand in Norddeich, eine Kutterfahrt machen und vielleicht noch ins Ökowerk in Emden. Die Kinder wollen aber gar nicht gerne vom Bauernhof weg!
Nina Gerjets, Nathalie Janssen

Es war für uns eine Freude, Norbert (43 Jahre) und Christine (42) aus dem Sauerland kennenzulernen. Sie sind mit dem Auto gekommen. Für ihre zwei Kinder war die Fahrt sehr langweilig. Ihre Hobbys sind Kinder, Haus und Sport. Auf dem Ferienhof
gefallen ihnen die Natur und die vielen Spielmöglichkeiten.
Ines Sparenborg, Marvin Smid.

Wir haben Christian, Eva und Ingeborg Kämpe befragt. Christian Kämpe ist 47 Jahre alt, Eva ist 46 und Ingeborg ist 72 Jahre alt. Sie kommen mit dem Auto aus Hamburg. Die Fahrt hat lang gedauert, ungefähr drei Stunden. Die Kinder heißen Fabian und Alina. Ihr Papa mag gern Modellflugzeuge fliegen las-en und angeln. Die Mama liest gern bei Frau Saathoff im Garten. Die Oma fährt gern Fahrrad. In der Ferienwohnung „Tuskulum“ schläft die Familie, meistens bis um acht Uhr. Für
hre Kinder haben sie schöne Butzen als Betten. Es gefällt ihnen so gut, dass sie schon das siebte Mal hier sind.
Nadine Pauli, Saskia Eeten.

Die Schwestern heißen Melissa und Mara. Mara ist vier Jahre alt und Melissa ist sechs Jahre, sie kommt im Sommer zur Schule. Ihnen
gefällt es auf dem Bauernhof. Sie können reiten und mit den anderen Kindern, die auch da sind, spielen. Sie spielen auch mit den Hasen. Sie gehen gerne ins Moormuseum. Montags dürfen sie reiten auf dem Hof oder am Gehsteig entlang. Sie mögen die Pferde und die Kühe. Sie haben ein Hochbett und schlafen in einem Zimmer.
Lars Peters, David Matysek.

Tilian mag gerne auf dem Trampolin im Garten des Ferienhofs springen. Er ist fünf Jahre alt und hat eine Schwester, die ist sechs Jahre. Tilian bastelt gerne mit seiner Schwester Perlenketten und er spielt gerne mit Autos. Ihm gefällt der Hof. Seine Schwester mag die Wiese mit den Pferden am liebsten.
Pascal Holtmann, Kevin Urbach, Mathis Klaassen.

Alina, 11 Jahre, und Fabian Kempe, 7 Jahre, aus Hamburg, versuchen in ihrem Urlaub den Kaninchen etwas beizubringen. Manchmal reiten sie auch, oder spielen mit den Katzen. Oder machen mit den Eltern Ausflüge nach Groningen, nach Greetsiel
und zum Strand nach Norddeich. Alina erzählte uns, dass die meisten Kinder der Feriengäste lieber auf dem Bauernhof spielen, als Ausflüge zu machen und Fragen zu beantworten. Alina ist jetzt schon zum siebten Mal bei Frau Saathoff, weil es ihr hier so gut
gefällt. Dieses Jahr waren die anderen Feriengäste-Kinder zu klein zum Spielen für sie. Wir wissen nicht, wie ihre Betten aussehen, aber sie schlafen nicht im Heu.
Ilka Meyeraan, Jule Olde-wurtel.

Die kleinen Reporter interviewten für „Zeitung in der Schule“ das Ehepaar Saathoff und spielten mit den vielen Tieren auf der Anlage.
OZ-AKTION Krummhörner Mädchen und Jungen verbrachten einen Tag auf dem Ferien-Bauernhof in Middelstewehr


Der Welttag des Buches wurde an unserer Schule besonders gewürdigt. Silke Arends stellte ihr neues Buch "Klabautermann und die verschwundenen Käpitänslöffel" vor. Gespannt verfolgten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Lesung.
Der Ostfriesische Kurier berichtete darüber am 25 04.09 .

Jennelter Schüler haben viel Spaß an der Story vom Klabautermann

Lesevergnügen
Bücher-Flohmarkt und Vorlesewettbewerbe

Jennelt - "Lesen macht stark" sangen die Kinder der Grundschule Jennelt am Donnerstagmorgen in der Aula - - und freuten sich sichtlich auf einen literarischen Vormittag, der eine Menge Lesespaß versprach. Anlass der Veranstaltung war der "Welttag des Buches", der bereits zum dritten Mal auf diese Weise in der Jennelter Einrichtung gefeiert wurde.
Besondere Spannung kam an diesem Vormittag bei jenen Schülern auf, die sich klassenweise in zwei Vorlesewettbewerben beweisern mussten - sowohl in Hoch- als auch in Plattdeutsch. Nachdem die Jury entschieden hatte, konnten sich die jeweils besten Leser der einzelnen Klassen über Buchgeschenke freuen.
Zum Programm gehörten auch ein Bücher Flohmarkt und das Gestalten von Gedichtblättern, die nun zu einem "Jennelter Buch-Unikat" gebunden werden sollen - wie Lehrerin Hildegard Ulrich, die sich seit Jahren für die Schulbücherei stark macht, schmunzelnd ankündigte. In der Schulbücherei tummelte sich an diesem Vormittag der "Klabautermann" in einer eigens für ihn eingerichteten Vorlese-Ecke, für deren Gestaltung die Bücherei-Mütter im Vorfeld gesorgt hatten - sie waren es übrigens auch, die den plattdeutschen Lesewettbewerb organisiert hatten.
Ob der maritimen Atmosphäre war die Neugier bei den Mädchen und Jungen groß, als Silke Arends aus ihrem Buch "Klabautermann und die verschwundenen Kapitänslöffel" (SKN Druck und Verlag) vorlas. In den Genuss der zauberhaften Geschichte, die an der ostfriesischen Küste spielt, kamen nacheinander alle Klassen. "Und alle Kinder waren gleichermaßen aufmerksam" , freute sich die Emder Autorin und Redakteurin des Ostfriesland Magazins. Wie interessiert die jungen Zuhörer waren, zeigte sich nicht zuletzt an den Fragen, die sie zur Entstehung des Buches und zur Autorin selbst hatten. Ein Herzmuschel-Ratespiel, bei dem es Buchexemplare vom "Klabautermann" zu gewinnen gab, rundete d as Vorleseprogramm ab.

Die Presse war wieder bei uns, als die Klasse 4b auf dem Schulhof einen Baum als Abschiedsgeschenk auf dem Schulhof pflanzte und der Film vom Theaterstück gezeigt wurde.
Am 5. Mai 2008 berichtete die Zeitung "Ostfriesischer Kurier":

Eine Linde wird gepflanzt und ein Film vom Theaterstück gezeigt
Projekte
Schule Jennelt macht bei Wettbewerb in Berlin mit

Jennelt/ HE - Die Schulklassen 1 und 2 und die Klasse 4b der Grundschule Jennelt hatten kürzlich ihren großen Auftritt. Während die Elternschaft der vierten Klasse eine Linde als Dank und Erinnerung an vier Grundschuljahre ihrer Kinder pflanzte, verfolgten die Schülerinnen und Schüler des ersten und zweiten Schuljahres der Filmpremiere ihres Theaterstücks "Eine Welt", das vom Medienzentrum Norden des Landkreises Aurich aufgezeichnet worden war und nunmehr als DVD vorliegt.
Vier Jahre in der Grundschule gehen vor den bevorstehenden Sommerferien zu Ende. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b und ihre Klassenlehrerin standen und saßen an und auf der Schulhofsmauer, während die Väter Ulrich Georgs und Manfred Willems, unterstützt von Marion Doolmann und Katja Ubben, ein tiefes Loch gruben. Nachdem die Linde eingepflanzt war, durften die Jungen mehrere Gießkannen Wasser heranschleppen, um das Anwachsen des Baumes zu sichern. Eine Linde ziert nun den Schulhof, ein Dankeschön der Eltern der Klassen 4b an die Schule und besonders an die Klassenlehrerin.
Ein volles Haus konnte Schulleiterin Christel Wirringa in der Pausenhalle begrüßen, denn dort fand die mit großer Spannung erwartete Premiere des Films über das Theaterstück der 1. und 2. Klassen statt. Sie hatten sich mit dem Thema "Wir sind eine Welt" auseinandergesetzt. Das Ergebnis war eine Aufführung, in der die Lebensbedingungen der Kinder in Afrika und Deutschland verglichen werden. Mit Eifer waren alle bei der Sache, wie die DVD des Medienzentrums Norden des Landkreises Aurich bewies.
Alle Besucher zeigten sich von der Produktion und Aufzeichnung des Norder Medienzentrums begeistert und erfuhren von der Schulleiterin, dass die DVD bereits in Berlin vorliegt, wo sie an einwem großen Wettbewwerb zu dem gewählten Thema teilnimmt.


In der Zeitung "Ostfriesischer Kurier" erschien am Freitag, den 05. 04. 2008 folgender Artikel:

Grundschüler in Jennelt sind begeistert von der Mathe-Olympiade
Urkundenübergabe
Knifflige Knobelaufgaben gelöst - Julius Wulf aus der Klasse 3a schaft den dritten Platz

Jennelt/ERT - Inga Rieken, Klassenlehrerin der 3a an der Grundschule Jennelt, war überascht, mit welcher Begeisterung die Schüler der dritten und vierten Klassen bei der Mathematik-Olympiade mitmachten. Ihr Schüler Julius Wulf aus Jennelt erzielte gar 29,5 von 42 möglichen Punkten und belegte damit den dritten Platz.
Am Mittwoch überreichte sie dem Neunjährigen seinen wohlverdienten Preis: ein Mandalay-Spiel, das man nirgends kaufen kann: insgesamt gibt es davon nur 1300 Exemplare. Die anderen Schüler erhielten eine Urkunde zur Erinnerung an die 47. Mathe-Olympiade des Mathematischen Institus Göttingen. Insgesamt haben 2704 Schüler an 331 Schulen in Niesersachsen mitgemacht. Jennelt war zum ersten Mal bei diesem Wettbewerb dabei - übrigens als einzige Schule in der Krummhörn.
In der Anfangsrunde, erzählt Rieken, tüftelten alle Schüler der dritten und vierten Klassen 120 Minuten lang an den Aufgaben, bei denen logisches Denken gefordert ist. Sie hatten so viel Spaß an den Knobel-Aufgaben, dass die meisten bei der nächsten Runde wieder mitmachten. Insgesamt zog sich der Test über drei Runden hin. "Sie haben sich alle angestrengt", lobt Inga Rieken die Grundschüler. "Keiner hat aufgegeben." Schon jetzt steht fest, dass die Grundschule Jennelt auch bei der nächsten Mathe-Olympiade wieder mit von der Partie sein wird.

Die "Ostfriesen-Zeitung" berichtete am Mittwoch, den 12. 3. 08:

Kinder lernten andere Kultur kennen
Veranstaltung
Jennelter Grundschüler hatten beim "Afrika-Tag" viel Spaß/Erlös für Kindergarten

Zum Programm gehörte unter anderem ein Theaterstück, das den Tagesablauf afrikanischer Jungen und Mädchen zeigte. Es soll eine CD erscheinen.
JENNELT- Einen Einblick wie Mädchen und Jungen in Afrika leben, bekamen Schüler der Grundschule Jennelt bei einem "Afrika-Tag". Der war Abschluss des bundesweiten Wettbewerbs "Alle für eine Welt für alle". Die Kinder sahen unter anderem ein Theaterstück, das den Tagesablauf afrikanischer und deutscher Kinder zeigte. Der stundenlange Weg der kleinen Afrikaner zur Schule in heißer Sonne, das Lernen mit 50 anderen Kindern, die sich ein paar Bücher und Stifte teilen stand der Fahrt der Krummhörner im Schulbus, auf dem Rücken ein prall gefüllter Ranzen und der Arbeit am Wochenplan in einer relativ kleinen Klasse gegenüber. Auch der Mittag mit Maisbrei einerseits und einem abwechslungsreichen Essen mit Nachtisch andererseits wurde gezeigt. Nachmittags machten die deutschen Theaterkinder Hausaufgaben mit der Mutter, danach spielten sie draußenoder verbrachten ihre Zeit am Computer. Die Alterskollegen in Afrika mussten hüten Alterskollegen in Afrika mussten hüten oderWasser in Kanistern anschleppen.
Alterskollegen in Afrika mussten hüten oder Wasser in Kanistern anschleppen.
Der Tag in Afrika endete mit dem Erzählen von Geschichten im Kreise der Großfamilie, in Deutschland stand der Fernseher im Mittelpunkt, aber auch das Vorlesen der Mutter. Danach schliefen alle Kinder und träumten einen gemeinsamen Traum, dass sie eigentlich gar nicht so verschieden sind. Sie wollen alle gerne spielen, lernen und sich gegenseitig helfen.
Zu der Theateraufführung gehörten auch die Musik- und Tanzgruppe, die durch Tänze, Lieder, Trommeln ein Stück Afrika in die Aula der Grundschule Jennelt brachten. Dennis aus Liberia trommelte mit und hatte während des Projektes viel von seiner Heimat erzählt.
Während der Veranstaltung stärkten sich die kleinen und großen Besucher am afrikanisch-deutschen Büfett. Außerdem konnten sie sich bei einer Ausstellung über den Kontinent informieren. Helmut Fischer vom Medienzentrum Norden hielt die Veranstaltung im Bild fest. Er wird eine CD erstellen.
Die Grundschule Jennelt hat seit Jahren Kontakt zu dem integrativen Kindergarten "Peter Pan" im südafrikanischen Kapstadt. Für diesen Kindergarten ist auch die Spende gedacht, die beim Fest zusammen kam. 200 Euro wird Renate Brandt dort persönlich überreichen.

Die Zeitung "Ostfriesischer Kurier" schrieb am 08. 03. 08:

"Alle für eine Welt für alle" - im Theater der Grundschule Jennelt
Projekt
Grundschüler lernen durch Wettbewerb afrikanische Kultur kennen - Spende für Kindergarten in Kapstadt

Jennelt/DR - Die Schüler der Eingangsstufe der Grundschule Jennelt luden am Donnerstagabend zu einem deutsch-afrikanischen Fest ein. Dabei stellten sie in einem Theaterstück den typischen Tagesablauf von deutschen und afrikanischen Kindern gegenüber.
So spielen zum Beispiel afrikanische Kinder mit Bällen aus Bananenblättern, die sie selbst gebastelt haben, und die Mädchen wandern nachmittags zur Wasserstelle, weil es kein Leitungswasser zu Hause gibt. Dagegen machen die deutschen Kinder Hausaufgaben oder spielen Computer. Es werden auch Parallelen aufgezeigt: So sieht der Schulalltag bei Deutschen und Afrikanern völlig unterschiedlich aus. Auch informierten die Jennelter Schüler im Spiel darüber, dass viele afrikanische Kinder kein Geld für Schulbildung haben und sich einen Bleistift oder ein Heft teilen müssen. Auch die unterschiedliche Abendgestaltung wurde dargestellt: Afrikanischen Kindern wird eine Geschichte erzählt, während ihre deutschen Altersgenossen lieber vor dem Fernseher sitzen. Das Theaterstück wurde zudem durch Musik und Tänze aufgelockert. Zum Schluss sangen alle gemeinsam ein Lied.

Video gedreht

In nur vier Wochen stellten die Schüler der ersten beiden Klassen dieses Theaterstück mithilfe einiger Lehrer auf die Beine. Das Video, das am Donnerstag gedreht wurde, soll bei dem Wettbewerb "Alle für eine Welt für alle" eingereicht werden. Mit dem Theaterstück ist es aber nicht getan. So konnten die Teilnehmer unter vier Gruppen wählen: Schauspiel, Kulisse, Kochen und Musik-Tanz. Im Vorfeld wurde nach den Neigungen der Schüler gefragt, aber sie durften auch alles einmal ausprobieren.
das Essen der Kochgruppe konnte man nach der Theateraufführung probieren. Auch hier wurden afrikanische und deutsche Kultur einander gegenübergestellt. An deutschem Essen gab es zum Beispiel Käse-Trauben-Spieße, afrikanisch waren dagegen Bananenbrot und Erdnusssuppe. Auch ein Stand mit Souvenirs und Mitbringseln aus Afrika fehlte nicht. Das Geld, das beim Verkauf der Kleinigkeiten und dem Erlös einer Spendenaktion während der Veranstaltung zusammenkam, geht an einen integrativen Kindergarten in Kapstadt.
Die Grundschule Jennelt, die ebenfalls integrativ ist, hat schon seit vielen Jahren Kontakt zu dem Kindergarten, den sie durch Spenden unterstützt. Für den Wettbewerb wurden das Theaterstück und die Proben gefilmt. Der Film, Berichte der Kinder und die Kochrezepte werden als Paket für den Wettbewerb eingereicht. Im Unterricht lasen die Schüler zur Vorbereitung "Charlys Haus", um einen Einblick in das afrikanische Levben zu bekommen. Sie waren von der Problematik sehr ergriffen und haben mit viel Freude an dem Projekt gearbeitet - kein Wunder, dass der Funke auf die Zuschauer übersprang.

Am Sonnabend, den 8. Dezember 2007 veröffentlichte die Tageszeitung „Ostfriesischer Kurier“ folgenden Artikel:

Krippenspiel als Musical aufgeführt

Projektwoche
Kinder basteln und backen für Weihnachtsbasar in der Grundschule Jennelt

Der Weihnachtsbasar in der Grundschule Jennelt war ein voller Erfolg.

Jennelt/ERT – Die zahlreichen Eltern, die der Einladung der Grundschule Jennelt zum Weihnachtsbasar gefolgt waren, wurden auf eine ganz besondere Weise auf das Weihnachtsfest eingestimmt.
So brachte eine Gruppe von Schülern das Krippenspiel als Musical auf die Bühne. Sie begeisterten durch ihr Spiel, ihren Gesang und die fantasievollen Kostüme. Unter der Leitung von Lehrerin Birgit Korporal hatten die Schüler das Stück in nur drei Tagen einstudiert. Auch die behinderten Kinder aus der Integrationsklasse machten mit und bekamen viel Beifall.
Für den Basar selbst hatten die Schüler unter anderem kleine Kunstwerke aus Holz gebastelt. So verwandelten sie kleine Baumstämme mit der entsprechenden Bemalung in Weihnachtsmänner. Auch hatten die Kinder leckere Kekse gebacken, Marmelade gekocht und Knusperhäuschen sowie Lebkuchen-Schneemänner geschaffen. Reißenden Absatz fanden zudem die Weihnachtskarten und Leinenbeutel, die in der Projektwoche entstanden waren. Am Ende des Weihnachtsbasars war nahezu alles verkauft – das schönste Kompliment für die Kinder.
Der Förderverein trug mit Kaffee und Kuchen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Der Erlös ist zum einen für die Grundschule gedacht und zum anderen für einen guten Zweck.

Am Donnerstag, den 15. November 2007 erschien in der Tageszeitung „Ostfriesischer Kurier“ folgender Artikel:

Händlerin der Worte in Grundschule Jennelt

Aufführung
Wörter können wie Zaubersprüche wirken und wie eine Waffe verletzen – Mitreißendes Ein-Frauen-Musical

Christina Silvia Meyer absolvierte gestern ihre 100. Vorstellung als Händlerin der Worte in Jennelt.

Jennelt/ERT – Überraschendes förderte die quirlige Händlerin der Worte zutage, die gestern ihren Marktstand in der Turnhalle der Grundschule Jennelt aufgebaut hatte. Auf ihre Frage: „Was ist denn euer Lieblingswort?“, antwortete eine Schülerin mit „lieb“, andere nannten „Hund“ und „Katze“; „Mathe“ sagte ein Schüler, was Christina Silvia Meyer, wie die Händlerin der Worte mit bürgerlichem Namen heißt, sicherlich nicht so häufig hört. „Ich merke, dass euch Mathe Spaß macht“, sagte sie daraufhin und erhielt ein begeistertes vielstimmiges „Ja“ zur Antwort.
Die Grundschüler aus Jennelt sind aber auch fit im Lesen und Schreiben, wie sich gestern Vormittag zeigte: Als die Händlerin das Wort „Schokolade“ mit Riesenbuchstaben aufbaute, stellten sie sofort fest, dass einige nicht am richtigen Platz standen. Überhaupt verfolgten die Kinder das knapp einstündige unterhaltsame Ein-Frauen-Musical, das den Umgang mit Worten zum Thema hat, mit großer Konzentration und Spannung. Die Lieder hatten sie zuvor mit ihren Lehrerinnen geprobt, und so sangen sie begeistert mit. In einem kam sogar das Wort „Desoxyribonukleinsäure“ vor – so schwere Brocken hatte die Händlerin der Worte allerdings nicht zu verkaufen.
In einem Geschenkkarton führte sie die Worte der Höflichkeit mit sich, die nur kurz sind, aber wie Zaubersprüche wirken: „bitte“ und „danke“ zum Beispiel. Höflich sind die Krummhörner Grundschüler, wie sie der Händlerin erklärten, in erster Linie zu den Lehrern, aber auch zu ihren Eltern, Großeltern und Haustieren – sie waren mit ihr jedoch einer Meinung, dass man eigentlich zu jedermann höflich sein müsse.
Ausgerechnet eine Schatulle mit Höflichkeitsformeln war von Dieben geleert worden, was die Händlerin überhaupt nicht verstehen konnte. Im Eifer des Gefechts stolperte sie über eine Truhe, die im Weg lag. Sie war fest mit Ketten und Schlössern gesichert und enthielt Schimpfwörter, wie sie den Kindern erklärte. „Aufmachen, aufmachen!“, gellte es daraufhin durch die Halle. „Schimpfwörter verkaufe ich vor allem an Heimwerker-Väter“, informierte die Marktfrau die Schüler. Solche Wörter könnten auch kreativ sein – Beleidigungen würde sie hingegen für kein Geld der Welt verkaufen. „Manche Leute benutzen Worte wie eine Waffe.“ Die Wunden, die auf diese Weise geschlagen würden, seien nur schwer zu heilen.


Kaputte Freundschaft

Die Händlerin der Worte beschwor die Kinder daher, auf ihre Worte aufzupassen. Sie legte Worte auf die Waage und versuchte im Arztkittel, das kaputte Wort „Freundschaft“ zu heilen. Schließlich forderte sie die Grundschüler auf, die verlorenen und gestohlenen Wörter zu suchen und in einem Briefumschlag, den sie an eine Lehrerin überreichte, an den Duden-Verlag zu schicken. Auf diese Weise kann die Grundschule an einem Wettbewerb teilnehmen.
„Hat es euch Spaß gemacht?“, fragte die Händlerin der Worte, die aus Seelze stammt, zum Schluss und erhielt ein ohrenbetäubendes „Ja“ zur Antwort. „Mir auch“, gestand sie. Christina Silvia Meyer tourt seit September in dieser Rolle durch die Schulen und absolvierte gestern ihre 100. Vorstellung vor dem begeisterten Publikum in Jennelt. „Ich möchte auch Händlerin der Worte werden“, sagte eine der Schülerinnen, die sie anschließend umringten.
Erfinder dieser Figur ist übrigens ein Lehrer aus Frankreich. Thomas Lange hat das Musical auf die deutsche Sprache zugeschnitten und die mitreißenden Lieder komponiert.





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J I M   K N O P F 

Die Zeitung "Ostfriesischer Kurier" berichtete am Donnerstag, den 14. 10. 2010 von unseren Glückwünschen zum 50. Geburtstag von Jim Knopf.

Jennelter Kinder gratulieren Jim Knopf zum Geburtstag

Lesen
In Grundschule gibt es viele Leseratten und Bücherwürmer - Aktionen finden viel Anklang

Jennelt - Schon seit drei Generationen führen Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, die wilde Dreizehn und der Scheinriese Tur Tur zahllose Kinder auf der ganzen Welt durch das fantastische Lummerland und die Begeisterung nimmt kein Ende.
Trotz so mancher Widerstände im Verlauf seiner Entstehungsgeschichte erfreut sich dieses Buch von Michael Ende nach wie vor überaus großer Beliebtheit in der Riege der Kinderbuchklassiker. Am 9. August 1960 brach es zu seinem Siegeszug um den Globus auf. Die Bücher „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und „Jim Knopf und die Wilde 13“ wurden in 33 Sprachen übersetzt und vier Millionen Mal verkauft.
Zum 50. Geburtstag haben sich Schüler der Eingangsstufenklassen der Grundschule Jennelt an der Aktion der Stiftung Lesen beteiligt und fantasievolle Grußkarten mit eigenen Gedichten entworfen. So manche Großeltern in Jennelt haben die Bücher bereits in ihrer Kindheit gelesen und waren jetzt begeisterte Vorleser für ihre Enkelkinder. Zunächst stellen die Kinder ihre Karten mit Stolz in der Schule aus, um sie dann auf die Reise zur Stiftung Lesen nach Mainz zu schicken.

Schulbücherei gefragt

Durch diese kleinen Aktionen werden „Leseratten und Bücherwürmer“ in der Grundschule gewonnen, die dann ab der 3. Klasse aktiv in der Schulbücherei mitwirken. Über 20 Kinder sorgen in Verbindung mit Eltern für die tägliche Ausleihe in der gut sortierten und rege frequentierten Schulbücherei. Besonders in der jetzigen Herbst und Winterzeit schaffen abwechslungsreiche Aktionen eine knisternde Grusel- und Wohlfühlatmosphäre, die auch am Nachmittag Kinder in die Schule lockt.
Natürlich muss es für das Büchereiteam auch Fortbildungen geben. Kürzlich wurde bei einer gemeinsamen Weiterbildung in der Stadtbücherei Emden deutlich, dass sich die meisten Kinder wie echte Profis in „ihrer“ Bücherei auskennen. Da verwundert es nicht, dass beim anschließenden Einkauf in der Buchhandlung die neusten Lesehits rasch ausgewählt waren und auch so mancher Junge glänzende Augen bekam, als es mit vollen Tragetaschen in Richtung Schule ging.
Die Chancen, Lesemuffel zu Leseratten zu entwickeln, sind durch diese Unternehmungen enorm gestiegen, denn Begeisterung ist ansteckend.



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V O R L E S E A B E N T E U E R 

Am 25. 11. 2010 berichtete die Zeitung "Ostrfriesischer Kurier" von dem Vorlesenachmittag in unserer Bücherei am 19.11.2010 .

„Tierisches“ Vorleseabenteuer an der Grundschule Jennelt

Bücherei
Mäusemasken für Stegreiftheater gebastelt

Jennelt - Auch in diesem Jahr haben engagierte Mütter wieder in die Bücherei der Grundschule Jennelt geladen und viele Kinder sind gekommen. Obwohl die eigenen Kinder häufig schon eine weiterführende Schule besuchen, bleiben auch ehemalige Mütter und Schülerinnen der Bücherei treu. Sie halfen tatkräftig mit, um den Nachmittag zu einem gelungenen Leseabenteuer werden zu lassen.
Es ist eindrucksvoll und bewundernswert zugleich, wie vielfältig das Programm für die verschiedenen Klassen gestaltet wurde, das unter dem Motto „tierische Abenteuer“ stand. Das Bilderbuchkino zur Geschichte eines Dinos vermittelte atemlose Spannung. Die alte, alte Steinmauer, in der schwatzhafte Feldmäuse und natürlich „Frederick“ hausen, inspirierte die Kinder der Eingangsstufe zu einem Stegreiftheater mit selbstgebastelten Mäusemasken.
Schüler der dritten Klasse ließen sich von Josef Kollers Buch „Reise zum Glück“ begeistern. Hier machen sich Hund, Katze und Fuchs auf eine schwierige Suche, denn niemand weiß so recht, was das Glück überhaupt ist und wo man es finden kann.
Und es geht weiter mit „Der Zahn des Tyrannosaurus“ – wo Einar spannende Abenteuer mit dem Tyrannosaurus Rex erlebt, dem gefährlichsten Tier, das jemals gelebt hat. Ist das das Ende von Eimars Reise in die Kreidezeit?....
Alle Kinder fiebern mit und die angespannten Nerven können sich erholen, als das liebevoll arrangierte Büfett von den Müttern eröffnet wird. Ein fetziges Dinolied, von der Schulleiterin Jutta Lerche-Schaudinn angestimmt, sorgt für fröhliche Stimmung und viele würden am liebsten gleich die ganze Nacht in der Schule verbringen.
Am Ende verlassen die Kinder mit roten Wangen und strahlenden Augen die Schule.
Wer da keine Lust aufs Lesen bekommt.



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